Das Judentum gehört unabdingbar zu Deutschland

Antisemitismus ist eine wachsende Gefahr in Deutschland. Wir müssen jüdisches Leben verstärkt schützen.

Mit der Aktionswoche „SchabbatSchabbat“ will die CDU ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen. In den letzten Jahren hat der Antisemitismus in Deutschland zugenommen und die Toleranz gegenüber dem jüdischen Leben hat abgenommen. „Diese Entwicklung gilt es umzukehren. Deshalb müssen wir in der Schule noch mehr aufklären. Jüdisches Leben muss stärker im Unterricht behandelt werden, die Toleranz gegenüber verschiedenen Glaubensrichtungen gestärkt werden!“, so der Kieler Landtagsabgeordnete Tobias von der Heide.

Im Rahmen der Aktionswoche machte sich Tobias von der Heide ein Bild von der Lage vor Ort in Kiel. Schon am Anfang des Jahres hatte der Abgeordnete die jüdische Gemeinde in Kiel am Schrevenpark besucht. Nun folgte am Freitag ein Besuch bei der jüdischen Gemeinde Kiel und Region auf dem Ostufer. Beim Besuch wurde sich mit den Gemeindemitgliedern über die Arbeit vor Ort und dem jüdischen Leben in Kiel ausgetauscht. Tobias von der Heide erklärte: “Man hat sehr schnell gemerkt, dass das Judentum ein Teil von Kiel ist und hier wichtige Arbeit für die Gesellschaft geleistet wird.“ Die jüdischen Gemeinden unterstützen viele soziale Projekte in Kiel.

Um die jüdischen Gemeinden in Schleswig-Holstein langfristig zu stärken, will der Landtagsabgeordnete einen parlamentarischen Freundeskreis zur deutsch-israelischen Zusammenarbeit gründen. Einen Erfolg konnte auf Landesebene bereits mit der Schließung des Staatsvertrages zwischen den beiden jüdischen Landesverbänden und dem Land Schleswig-Holstein gefeiert werden. Zusätzlich wurden auch Investitionsmittel für die jüdischen Gemeinden in Schleswig-Holstein zur Verfügung gestellt.

Der kirchenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Tobias von der Heide sieht die Lage jedoch nüchtern: „Es kann einfach nicht sein, dass Juden vom öffentlichen Tragen der Kippa abgeraten wird. Gewaltsame Übergriffe auf Juden auf Grund der Religion erschrecken mich. Solche Übergriffe müssen konsequent verfolgt und bestraft werden. Als Gesellschaft müssen wir das Grundrecht auf freie Religionsausübung verteidigen. Dafür nehme ich Christen, Muslime, Atheisten, Lehrer, Politiker, kurz jede Person in Deutschland, in die Pflicht. Es ist ganz klar, Religionsfreiheit und das Judentum gehörenunabdingbar zu Deutschland.

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